Häufige Fragen
Uns erreichen täglich viele Fragen zum Thema Hospiz. Wir möchten diese hier beantworten und hoffen, dass Ihnen die Antworten weiterhelfen.
Mein Angehöriger ist schwer erkrankt und aus dem Krankenhaus entlassen worden. Die Ärzte haben gesagt, man kann ihm nicht mehr helfen. Was sollen wir denn jetzt machen?
Ich fühle mich völlig überfordert und weiß nicht, wie es mit meiner sterbenskranken Mutter weiter gehen soll. Können Sie mir weiterhelfen?
Übernehmen Sie auch die medizinische Versorgung meines Angehörigen?
Die ärztliche Versorgung bleibt immer in den Händen des Hausarztes. Ist dies nicht möglich, kümmern sich gerne die kooperierenden Palliativmediziner.
Können Sie die ambulante Pflege unseres Vaters übernehmen?
Nein. Unsere Fachkräfte des Ambulanten Hospizdienstes klären vor Ort den Unterstützungsbedarf. Entsprechend dieser Wünsche organisieren wir eine Versorgungsstruktur, beraten zu Schmerztherapie und Symptomkontrolle und erstellen gemeinsam einen Plan, was im Notfall zu tun ist.
Ich brauche für meinen Angehörigen einen Platz im stationären Hospiz, was muss ich tun?
Bitte melden Sie sich telefonisch zwischen 8 und 12 Uhr im Hospiz oder nutzen Sie unseren Anrufbeantworter, damit wir einen Termin mit Ihnen vereinbaren können.
Der behandelnde Arzt muss über den Aufnahmewunsch informiert und damit einverstanden sein.
Wer kann im stationären Hospiz aufgenommen werden?
Der zukünftige Gast muss über seine Erkrankung aufgeklärt und einverstanden sein mit der Aufnahme. Er ist über 18 Jahre alt und weiß, dass im Hospiz keine lebensverlängernden Maßnahmen stattfinden.
Der behandelnde Arzt muss das Vorliegen einer progressiven, weit fortgeschrittenen Erkrankung bescheinigen bei der keine Aussicht auf Heilung besteht und die eine palliativmedizinische Behandlung notwendig macht. Zusätzlich ist das Vorliegen von Symptomlast ein Aufnahmekriterium. Die genauen Aufnahmekritierien finden Sie hier.

